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Tierärzte
Schüßler-Salze Drucken
23. February 2007 23:40

Dr. Schüßler (1821-1898) entwickelte die Mineralstoff-Therapie mit den nach ihm benannten biochemischen Funktionsmitteln, die Heilung durch Substitution bringen. Die Heilung erfolgt zwar nicht nach dem homöopathischen Prinzip (ähnliches möge durch ähnliches geheilt werden), wird aber da die Mittel verdünnt werden müssen, in homöopathischen Potenzen (D3, D6, D12) gereicht. Die Verdünnung ist nötig, da die Schüßler-Salze als anorganische Säuren Funktionsstörungen in den Zellen wieder ausgleichen sollen, gesunde Zellen aber nicht zerstören dürfen. Die Salze werden so fein wie möglich bei der Herstellung verkleinert und durch Verreibung mit Milchzucker entstehen dann die Potenzen. Es gibt 24 verschiedene Schüßler-Salze, die bei verschiedenen Krankheiten zum Einsatz kommen können. So kann Calcium fluoratum z.B. bei Neigung zu Zahnkaries auch vorbeugend eingesetzt werden. Kalium phosphoricum ist das wichtigste Zellsalz, besonders für ältere Tiere. Es beugt dem Zellverfall und der Abnahme von Zellen vor und hilft bei Schwäche und Erschöpfungszuständen. Ein weiteres hilfreiches Salz ist Natrium carbonicum, dass dem fettleibigen Tier mit trägem Stoffwechsel helfen kann. Leidet ein Kaninchen zum Beispiel an einem schlecht heilenden Knochenbruch oder kommt nach einer Krankheit oder Operation nur schwer wieder auf die Beine, hilft Calcium phosphoricum. Dies sind nur einige Beispiele aus der Vielfältigkeit der Schüßler-Salze, die aufgrund ihrer Verdünnung keinerlei Nebenwirkungen zeigen.

© Andrea Delveaux

Letzte Aktualisierung ( 1. March 2007 14:54 )
 
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